Fahrplanauskunft für Sehbehinderte

E-Scooter in Sichtweite

Kleine, schnelle Elektrotretroller werden bald überall zu sehen sein. Aber was dürfen sie? Und was nicht? Im Sinne einer nahtlosen Mobilität werden sie im MVV kostenlos befördert – sofern sie ordnungsgemäß zusammengeklappt worden sind.

Der dazugehörige Akku muss fest im Gerät verbaut sein. Ein separates Ticket wie etwa eine Fahrrad-Tageskarte ist nicht nötig. E-Tretroller dürfen in Bahnhöfen und Zwischengeschossen sowie an Haltestellen nicht benutzt – und auch dort nur zusammengeklappt transportiert werden.

Und Ingo Wortmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), erklärt: „Unsere Kunden wollen nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle, sondern von A nach B. Für den Weg zum ÖPNV und von der Haltestelle zum Ziel können E-Tretroller eine gute Wahl sein. Deswegen setzen wir auf diese pragmatische Mitnahmeregelung“.

Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München, betont den positiven Aspekt des Klimaschutzes: „Alles, was dazu beiträgt, klimafreundliche Mobilität zu vernetzen, unterstützen wir gerne.“

„Sollten andere Fahrgäste durch die Beförderung der neuen Elektrotretroller beeinträchtigt werden, müssen wir natürlich reagieren und gegebenenfalls die Beförderungsbedingungen anpassen“, sagt MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch zu den neuen Regelungen.